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Ernährung im Alter

Ausgewogene Ernährung ist auch im Alter wichtig

Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil für gesunde Ernährung im Alter.

Gerade für ältere Menschen ist eine ausgewogene Nahrungszunahme wichtig. Jedoch ergaben Verzehrserhebungen, dass Senioren meist zu wenig Kohlenhydrate, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und pflanzliches Eiweiß zu sich nehmen. Dahingegen ist die Energiezufuhr und der Fettanteil ihrer Nahrung eindeutig zu hoch. Für eine ausgewogene Ernährung sollten regelmäßig frisches Obst, Gemüse und Vollkorn-Getreideprodukte verzehrt werden, Fleisch, fett- und zuckerhaltige Lebensmittel dagegen nur in Maßen. Milchprodukte sollten täglich auf dem Speiseplan stehen, außerdem einmal in der Woche Seefisch.

 

Der Energiebedarf nimmt im Laufe des Lebens ab

Im Laufe des Lebens stellt sich der menschliche Stoffwechsel um, der Muskelanteil im Körper sinkt, der Anteil an Fettgewebe nimmt zu. Dies führt dazu, dass ältere Menschen einen geringeren Energieumsatz haben, als sie in jüngeren Jahren noch hatten. Eine 65-jährige Frau benötigt am Tag etwa 170 Kilokalorien weniger als eine 25-jährige. Bei einem Mann sinkt der Kalorienbedarf im genannten Altersbeispiel sogar um 330 Kilokalorien. Um Übergewicht vorzubeugen, welches zu Krankheiten wie Diabetes oder Gelenkbeschwerden führen kann, müssen ältere Menschen ihre Energiezufuhr entsprechend anpassen. Denn der Organismus verarbeitet Vitamine und andere Nährstoffe mit zunehmender Betagung schlechter. Daher sollten Senioren Lebensmittel mit einer besonders hohen Dichte an Nährstoffen zu sich nehmen.

 

Durst und Appetit können nachlassen

Bei älteren Menschen kann das Appetitgefühl nachlassen. Krankheiten wie Demenz oder Schluckbeschwerden, können dazu führen, dass das Essverlangen erheblich nachlässt. In diesem Fall können deftigere Speisen serviert werden, um eine ausreichende Energiezufuhr zu gewährleisten. Speisen sollten möglichst appetlich angerichtet werden, um Lust auf das Essen zu machen. Auch das Durstempfinden kann nachlassen. Deshalb sollten ältere Personen besonders darauf achten, tatsächlich ausreichend zu trinken. Flüssigkeitsmangel kann zu Konzentrationsstörungen führen, die Verdauung beeinträchtigen und die Haut austrocknen. Auch Beschwerden wie Kopfschmerzen sind möglich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt im Alter etwa 1,3 bis 1,5 Liter Wasser am Tag zu trinken.

 

Speiseplan an Krankheiten anpassen

Selbstverständlich ist der Speiseplan bei Krankheiten oder Unverträglichkeiten entsprechend anzupassen. Bei Senioren mit Nierenleiden oder Herzschwäche kann zu viel Flüssigkeit beispielsweise schaden. Bei Gicht sollte man nur wenig Fisch oder Fleisch zu sich nehmen. Spezielle Nahrungsmittelpläne und Umstellungen sollten immer mit einem Arzt abgesprochen werden.

 

Haben Sie weitere Fragen zu Ernährung im Alter? Kontaktieren Sie uns gerne!